Obst-und Gartenbauverein Schiefweg

2016

2015

PNP vom 13.04.2015:

"Gelb ist die Farbe des Frühlings: Narzissen, Primeln, Himmelschlüssel. Ihre Schönheit ist Nahrung für unsere Seele." – mit diesem Zitat eröffnete Rosi Walter die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Schiefweg. Und im Schiefweger Schützenheim waren zur Jahreszeit passend auch die Tische mit vielen Farbtupfern dekoriert: Primeln und bunte Ostereier.

Neben rund 50 OGV-Mitgliedern waren auch die stellvertretende Landrätin Renate Cerny, Bürgermeister Heinz Pollak, die neue Kreisvorsitzende Burgi Rodler, der Landkreis-Fachberater für Gartenkultur und Landespflege, Franz Bogner, Stadtrat Erwin Pauli und Siedlerbund-Vorsitzender Alois Riedl gekommen.

"Wir haben wieder ein erfolgreiches Jahr hinter uns", begann Rosi Walter ihren Rückblick. Von Februar bis Oktober habe man viel zu tun gehabt: Getreu dem Motto "Kinder für die Natur sensibilisieren!" wurden mehrere Aktionen mit Schülern in Waldkirchen und Umgebung realisiert. "Eine wunderschöne Sache" sei zudem der zehnte Herbst- und Gartenmarkt gewesen, bei dem alle Aktiven des Vereins gefordert waren. Nicht weniger als 80 Kuchen und Torten wurden dabei verkauft. Daneben gab es für die OGV-Mitglieder natürlich auch viel Arbeit in den eigenen Gärten, den "Wohnzimmern im Freien", wie sie Rosi Walter nennt.

 

"Der Obst- und Gartenbauverein Schiefweg mit seiner hervorragenden Arbeit ist eine wichtige Stütze im Vereinsleben der Stadt", hob Bürgermeister Heinz Pollak hervor. "Er gehört zu den Vereinen, die uns immer wieder unterstützen. Die vielen Veranstaltungen sind aus dem Stadt-Kalender nicht mehr wegzudenken." Sehr wichtig sei auch die gute Zusammenarbeit mit den Grundschulen und anderen Vereinen, so etwa mit dem HNKKJ. Die Stadt selbst wolle sich an dem Wettbewerb des Landesverbandes für eine besonders schöne Friedhofsgestaltung beteiligen – für den man sich Unterstützung der Gartler erhoffe – und man sehe gute Chancen, dabei einen Preis zu gewinnen.

"Was wäre die bauliche Entwicklung in unserem Landkreis ohne den Naturschutz und die Pflege der Landschaft", meinte die stellvertretende Landrätin Renate Cerny. "Die besten Mitstreiter haben wir in den 26 Gartenbau-Ortsvereinen und dem Fachberater Franz Bogner." Ihnen allen gebühre Dank und Anerkennung für den hohen Zeitaufwand und für den Erhalt der Schöpfung. Für das Gartenjahr 2015 wünschte Renate Cerny: "Keine Schnecken!"

Ein Grußwort sprach auch die neue Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege im Landkreis Freyung-Grafenau, Burgi Rodler, die sich zunächst vorstellte: In der Nähe von Salzweg geboren machte sie eine Ausbildung in Gartenbau und Hauswirtschaft und arbeitete in Kringell als Ausbilderin. In Heindlschlag ist sie Vorsitzende des örtlichen Gartenbauvereins und sie ist auch schon lange im Kreisverband tätig.

Der OGV Schiefweg sei laut Rodler der größte Verein seiner Art im Landkreis. Als wichtige Termine im Kreisverband führte Burgi Rodler an: Obstblütenfest (25. April) und Pflegetag im Obstlehrgarten (3. Juni), jeweils in Eckertsreut; niederbayerische Auftaktveranstaltung zum "Tag der offenen Gartentür" in Schönbrunn (17. Juni), "Tag der offenen Gartentür" in der Gemeinde Hohenau (5. Juli), Lehrfahrt nach Böhmen (12. Juli), Obstsortenführung in Eckertsreut (11. September) und die Wanderung am Bienenlehrpfad Saulorn (11. Oktober).

Dem Kassenbericht von Hans Hödl war zu entnehmen, dass ein kleines Plus erwirtschaftet werden konnte. Die beiden Kassenprüfer Martin Moosbauer und Jürgen Bergande bestätigten dem Kassier eine gute und gewissenhafte Buchführung.

Schriftführerin Mariele Bauer berichtete von vier Vorstandschaftssitzungen sowie, ergänzend zu den einführenden Worten der OGV-Vorsitzenden, von den Veranstaltungen des Vereins. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband für Gartenbau und Landschaftspflege und dem Imkerverein Waldkirchen wurden im Rahmen der Aktion "Niederbayern blüht auf" im Stadtpark Blumenbeete zur Nektaraufnahme der Bienen angelegt. "Leider wurde ein Großteil der Sämlinge und Pflanzen von Besuchern zertrampelt, trotzdem wird es heuer noch einmal versucht", führte Bauer aus.

In der Emerenz-Meier-Mittelschule bauten Schüler Vogelnistkästen, die sie dann mit nach Hause nehmen und im elterlichen Garten aufhängen durften. Mit dem Kindergarten Holzfreyung wurde ein hölzerner Kompostbehälter gezimmert. Für beide Aktionen stellte der städtische Bauhof das benötigte Holz zur Verfügung. In den vier städtischen Grundschulen wurden mit über100 Schülern Paprika- und Tomatenaktionen umgesetzt. Auf Initiative des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums beteiligte man sich zudem am weltweiten Projekt "Plant for the planet" (Pflanzen für den Planeten) – im Gelände der Waldkirchner Grundschule wurde dafür ein Mehlbeerbaum gepflanzt. Selbstverständlich war der Verein auch beim Empfang für Skisprung-Ass Severin Freund präsent.

Der Frauenstammtisch besuchte die Landesgartenschau in Deggendorf, wo ein Team des OGV an einem Stand die Besucher mit mediterranen Brotaufstrichen begeisterte. Der Vereinsausflug 2014 führte ins Großarltal. Beim Gartenkirta in Waldkirchen verkaufte die kreative Gruppe Rosenduftsäckchen, Badeperlen, Rosenbowle, Stofftaschen und mehr. Die Schriftführerin schloss ihren ausführlichen Bericht mit dem Hinweis auf fünf Sterbefälle und 13 Vereins-Austritte.

Als bereits geplante Veranstaltungen für das laufende Jahr kündigte die OGV-Vorsitzende an: Naturkundliche Wanderung im Isarmündungsgebiet mit Dr. Helmut Linhard (7. Juni), Schwammerlexkursion (12. September) und Schwammerlausstellung (13. September).

Margit Nigl stellte den Vereinsausflug vor, der am 5. und 6. September ins Achental und ins Karwendelgebiet führen wird. Reinhold Nigl hatte fünf kleine Obstbäumchen zu verschenken, und Erwin Pauli suchte Freiwillige, die ihm beim Anlegen einer Streuobstwiese helfen, die in der Nähe des Schiefweger Bolzplatzes entstehen soll. Dafür habe die Stadt bereits ein Grundstück bereitgestellt.

Zudem kündigte die Vorsitzende an, dass weder sie selbst noch Kassier Hans Hödl im kommenden Jahr erneut für ein Vorstandsamt kandidieren werden. Nun sollten Jüngere ans Ruder kommen, meinte Rosi Walter.

 

 

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