NEUE TOURISTINFO

2016

PNP vom April 2016

 Diese Baustelle mitten in der Stadt macht neugierig. Immer wieder verweilen Passanten am weitläufigen Zaun und versuchen einen Blick zu erhaschen auf das, was da wohl entstehen mag im stattlichen Barongebäude am unteren Marktplatz. Die Stadt richtet im Erdgeschoss gerade ihre neue Touristinfo ein – im August sollen die Mitarbeiter von ihrem alten Büro im Bürgerhaus in die neuen Räume umziehen.

"Ein sportliches Ziel", wie Architekt Alexander Sonnleitner betont. Denn der Umbau ist nicht einfach: Die Substanz ist jahrhundertealt, der Boden zum drunterliegenden Baronkeller-Gewölbe teils dünn – entsprechend bedeutend ist die Statik. "Auch der Denkmalschutz spielt eine wichtige Rolle." So gibt es die Vorgabe, dass die Fassade verändert werden muss: Statt der leichten Rundbögen-Fenster sind eckige, raumhohe Glaselemente geplant – ebenso im benachbarten Café, um eine einheitliche Gestaltung dieses Gebäudeteils zu erreichen.

So soll die neue Fassade aussehen: Die Rundbögen der Fenster werden durch eckige, raumhohe Elemente ersetzt. Geplant ist auch eine Rampe, um den Zugang zu erleichtern. −Skizzen: SSP Planung
 

So soll die neue Fassade aussehen: Die Rundbögen der Fenster werden durch eckige, raumhohe Elemente ersetzt. Geplant ist auch eine Rampe, um den Zugang zu erleichtern. −Skizzen: SSP Planung

So soll die neue Fassade aussehen: Die Rundbögen der Fenster werden durch eckige, raumhohe Elemente ersetzt. Geplant ist auch eine Rampe, um den Zugang zu erleichtern. −Skizzen: SSP Planung

 

In den vergangenen Tagen haben die Bauarbeiter die Räume entkernt, Bürgermeister Heinz Pollak, Stadtbaumeister Christian Petzi und Bauamtsmitarbeiter Stefan Weiß informierten sich deshalb vor Ort über den Fortschritt. "Der Architekt macht hier einen guten Job", meinte das Stadtoberhaupt in Anbetracht des nicht alltäglichen Grundrisses der Räume, die sich nach hinten stark verjüngen. Und die Pläne seien vielversprechend: Besonders attraktiv dürfte eine rund 20 Meter lange Infowand aus Weißtanne sein, in der die Prospekte und Infomaterial auf ansprechende Weise präsentiert werden sollen mit Einbauten wie Terminals und Sitzmöglichkeiten.

Ein Querschnitt durch die neuen Räume: Links der Eingang und das Info-Pult, an dem sich Besucher und Personal auf Augenhöhe begegnen. Verbaut werden Weißtanne und Granit.
 

Ein Querschnitt durch die neuen Räume: Links der Eingang und das Info-Pult, an dem sich Besucher und Personal auf Augenhöhe begegnen. Verbaut werden Weißtanne und Granit.

Ein Querschnitt durch die neuen Räume: Links der Eingang und das Info-Pult, an dem sich Besucher und Personal auf Augenhöhe begegnen. Verbaut werden Weißtanne und Granit.

 

Viel Holz und GranitAuch die Möbel werden aus Weißtanne gefertigt. Zum Beispiel eine Art Pult im Eingangsbereich, an dem sich die Mitarbeiter und ihre Kunden auf Augenhöhe begegnen könne. "Aus einem Fremdenverkehrsamt wird eine Tourist-Info", umschreibt Sonnleitner die neue Ausrichtung und der Bürgermeister betont die "Wohlfühl-Atmosphäre", die entstehen wird. Und dabei legt der Architekt auch Wert auf heimische Baustoffe. Neben viel Holz wird Granit verwandt – als Bodenbelag.

 

Den Servicecharakter will die Stadt auch bei den Öffnungszeiten verstärkt in den Mittelpunkt stellen: "Wir werden sie an die Ladenöffnungszeiten anpassen und künftig sonntags aufhaben – denn auch an diesen Tagen kommen Touristen nach Waldkirchen und wollen sich informieren", so der Bürgermeister. Das Personal wird deshalb aufgestockt. Bislang sind im alten Büro im Bürgerhaus eine Vollzeitkraft und zwei Teilzeitmitarbeiter beschäftigt, künftig sollen es zwei Vollzeit- und ein Teilzeitmitarbeiter sein. Die Anstellung von zusätzlich mindestens einer 450-Euro-Kraft ist dem Bürgermeister zufolge ebenso geplant.

Zwischen 400000 und 450000 Euro wird das Projekt "Neue Tourist-Info" laut Pollak kosten – wobei eine maximale Förderung von 300000 Euro möglich sei. Der staatliche Zuschuss sei auch der Grund für die lange Verzögerung – gekauft hatte die Stadt die Räume bereits im September 2014 –, denn ursprünglich habe man den Umbau in Eigenregie verwirklichen wollen. Als allerdings ein Fördertopf aufgetan werden konnte, habe sich das Genehmigungsverfahren in die Länge gezogen. "Im Januar kam erst der Förderbescheid", so der Stadtbaumeister.

Unterm Strich komme der Umbau aber dank der Förderung durch die Regierung von Niederbayern für die Stadt günstiger, betont Pollak. Und das sei die Verzögerung wert.

 

 

2015

Mittlerweile sind die Umbaupläne für die neue Touristinfo fertig und alle Anträge dazu gestellt. Bürgermeister Pollak war zu mehreren Gesprächen bei der Regierung und konnte so eine wesentlich höhere Förderung dieses Profekts durchsetzen!

 

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