Johannes Gutenberg Gymnasium

www.jgg-waldkirchen.de

2016

PNP vom 28.06.: Schon lange hatte das Waldkirchner Gymnasium keine derart hohe Zahl an Abiturienten gehabt. In einem nicht enden wollenden Zug zogen die "Stars" des Nachmittags zu ihren reservierten Plätzen in der ersten Reihe. Danach begrüßte die Schulleiterin Josefa Stamm in ihrer Eröffnungsansprache die Ehrengäste, die Eltern, Verwandten und Bekannten der Absolventen sowie alle Anwesenden. Die Oberstudiendirektorin freute sich, dass der Abiturdurchschnitt der Schule höher war als in den vergangenen Jahren und hob hervor, dass insgesamt 18 Abiturienten eine eins vor dem Komma stehen haben. Und die besten drei haben es tatsächlich geschafft, die Traumnote 1,0 zu erreichen. "Zu diesen tollen Leistungen gratuliere ich ihnen herzlich", betonte Stamm.

Der Dank der Schulleitung galt dem Lehrerkollegium, allen voran Dr. Claus Kappl, Ingrid Amann und Marion Westner sowie Thomas Veit, der die Schüler auf dem Weg zum Abitur zielgerichtet beraten und begleitet hatte. "Die Prüfungszeit ist eine aufregende Zeit und sie ist jetzt vorbei. Je näher die Abiturprüfungen kamen, desto größer war die Anspannung. Es wurde um die letzten Pünktchen gekämpft, die letzten Sonderleistungen, um Noten zu verbessern, erbracht, schlaflose Nächte eingeplant, um den Stoff – gemeint ist natürlich der Unterrichtsstoff, nicht Cannabis, wie auf euren T-Shirts zu lesen ist – noch zu verstehen." Und auch bei den Lehrerinnen und Lehrern sei die Anspannung gestiegen, berichtete die Direktorin. "Deshalb ist es ganz natürlich, dass Sie, liebe Abiturienten, an dem heutigen Tag vor allem das freudige Gefühl beherrscht, etwas geleistet zu haben."

Ist es jetzt vorbei mit dem Lernen oder stimmt der Satz "man lernt nie aus"? Dazu hatte Stamm eine kleine Geschichte gefunden, wo ein König seinen Sohn zum Lernen zu einem weisen Mann schickte. Schlussendlich erinnerte die Schulleiterin, dass das Wort "Abitur" ethnologisch vom lateinischen "abire" stammt, was nichts weiter als "weggehen" bedeute. Mit dem Wunsch nach Gottes Segen endete die Ansprache der Schulleiterin.

Landrat Sebastian Gruber gratulierte zu den Abschlüssen. Es sei ein Grundstein gelegt worden, auf dem man weiter aufbauen könne. Aus aktuellem Anlass zog er Vergleiche zur Fußball-EM heran, wo man zunächst einmal die Finalrunde erreicht habe. Auf dem Weg zum Meister zähle der Glaube in die eigene Stärke. Er wünschte den Abiturienten alles Gute für die Zeit nach der Finalrunde und legte ihnen ans Herz, den Landkreis mit seinen vielen Perspektiven nicht zu vergessen. "Einige werden weggehen, andere bleiben und viele werden sicher zurückkehren wollen."

"Sie haben mit dem Abitur den höchsten Schulabschluss erreicht, der in Deutschland möglich ist. Das ist ein Grund stolz zu sein", gratulierte auch Bürgermeister Heinz Pollak und gab den Absolventen folgende Worte mit auf den Weg: "Sie haben den Wissensgipfel erstürmt und die Basis geschaffen, in der ihnen die Welt offen steht. Genießen Sie das Erreichte, nehmen Sie mit scharfem und kritischen Verstand nun die Geschicke selbst in die Hand, dann können Sie Ihre Ziele verwirklichen. Ein selbstbestimmtes Leben ist notwendig, um den Zielen näher zu kommen."

Wo bislang häufig teure Video-Ausrüstungen und Schnittprogramme notwendig waren, ermöglichen Smartphones und Tablet-Computer heute vergleichsweise günstige Videoproduktionen. Wie mache ich also auf diese Weise selbst einen Film? – das ist auch das Thema des wissenschaftspropädeutischen Seminars der Oberstufe am Johannes-Gutenberg-Gymnasiums in Waldkirchen, das Studienrätin Eva Lachhammer derzeit betreut. Dabei sollen etwa Filme auf bestimmte Aufnahmetechniken hin untersucht werden, erarbeitet werden, was gute Filme ausmacht oder wie Filmemacher ihr Handwerk verstehen und beherrschen. Zur Theorie gehört auch die Praxis, von der eigenen Idee bis hin zum fertigen Drehbuch, von der geeigneten Kulisse über die verschiedenen Einstellungsvarianten, Farbe, Tonunterlegung, Datenmengen und Schnitt gibt es viel zu bedenken. Dass es dazu auch der nötigen Hard- und Software bedarf, versteht sich von selbst – durch die Spendenbereitschaft des Fördervereins und der Stadt wurde nun diese Ausstattung mitten im laufenden Seminargeschehen ermöglicht: Fördervereinsvorsitzender Josef Biebl und Bürgermeister Heinz Pollak übergaben dem Waldkirchner Gymnasium nun fünf originalverpackte iPads.

2015

Ein grandioses Weihnachtskonzert gaben auch in diesem Jahr die Musikerinnen und Musiker des Johannes Gutenberg Gymnasiums. Neben stellv. Landrätin Renate Cerny nahm auch Bürgermeister Heinz Pollak wieder an der Traditionsveranstaltung im Bayerwalddom teil.

"Sie haben es wirklich geschafft", sagte Schulleiterin Josefa Stamm an die Schüler der Q 12 gewandt, die im Rahmen der Abiturfeier in der Turnhalle des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums ihre Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife entgegennehmen konnten. 68 Schülern hatten die Abiturprüfungen mit Erfolg abgelegt.

Witzig und gekonnt blickten Oliver Gruber und Julian Rosenberger in ihrer Abiturrede auf die nun abgeschlossene Gymnasiallaufbahn zurück. Der Weg sei nicht immer leicht gewesen, und manchmal sei man auch unvorbereitet und "blank" in eine Ex oder Schulaufgabe gegangen. Viel unnötiges Wissen habe man sich im Lauf der Jahre aneignen müssen. Gleichwohl wolle niemand die unvergessliche und meist schöne Schulzeit missen und man blicke nun mit Wehmut zurück. In der Rückschau habe niemand gedacht, dass vor allem die beiden letzten Jahre der Oberstufe so schnell vergehen. Man sei wahrscheinlich nicht der beste Jahrgang gewesen, trotzdem aber einmalig mit dem Theater "Ernst sein ist alles". Bürgermeister Pollak hielt in diesem Jahr erstmals keine Rede, sondern erzählte folgende Geschichte:

Ein Professor stand vor einer Philosphie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als

der Unterricht begann, nahm er wortlos einen großen Blumentopf und füllte diesen mit

Golfbällen. Er fragte die Studenten ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor Kieselsteine und schüttete diese in den Topf. Er rüttelte den Topf

sanft hin und her und die Kieselsteine rutschten in die Leerräume zwischen den Golfbällen.

Dann fragte er die Studenten wiederum ob der Topf voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Tüte mit Vogelsand und schüttete diesen in den

Topf. Nach dem Rütteln füllte der Sand die kleinsten verbliebenen Freiräume. Er fragte

wiederum seine Studenten ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig

mit "Ja"!

Der Professor holte zwei Dosen Bier aus seiner Tasche und schüttete den gesamten Inhalt

in den Topf. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachließ, "ich möchte, dass Sie diesen Topf als

Präsentation Ihres Lebens ansehen: Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem

Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres

Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur diese verbleiben

würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend machten."

"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben, wie Ihre Arbeit, Ihr Haus,

Ihr Auto,... Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den

Topf geben", fuhr der Professor fort, "gibt es weder Platz für die Kieselsteine, noch für die

Golfbälle.

Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Energie und Zeit in Kleinigkeiten

investieren, werden Sie nie Platz für die wichtigen Dinge haben. Achten Sie auf die Dinge

welche Ihr Glück gefährden.

Spielen Sie Mit den Kindern, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Finanzplanung, führen Sie

Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen

oder Pflichten zu erledigen.

Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge die wirklich wichtig sind! Setzen Sie Ihre

Prioritäten. Der Rest ist nur Sand!"

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren

soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da Ihnen zu

zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer Zeit für ein Bier.

Ein tolles Fest war das Ehemaligentreffen des JGG im Juli 2015. Bürgermeister Pollak betonte die große Bedeutung des Gymnasiums für die Stadt, in dem er selbst vor 19 Jahren sein Abitur ablegte.

Anlässlich des 70. Jahrestages Ende Zweiter Weltkrieg organisierte Bürgermeister Heinz Pollak zusammen mit dem Johannes Gutenberg Gymnasium eine Ausstellung mit Zeitzeugen im Rathaus Waldkirchen

2014

Auf Vorschlag von Verwaltungsrat Heinz Pollak bekamen in diesem Jahr wieder 20 Vereine, Verbände und Organisationen finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Waldkirchen:

Finanzielle Mittel aus dem Spendentopf bekamen:

Bulldogfreunde Stadl.

Böllerschützen "Freischütz Schiefweg" vertreten durch Herbert Heidinger.

Emerenz Meier Haus Verein e.V. Schiefweg, vertreten durch Karl Filsinger.

Evang. Luth. Gemeinde f. Erlöserkirche, vertreten durch Diakonin Regina Reymann.

Fischereiverein Waldkirchen, vertreten durch Franz Reif.

Initiative Sonnenschein FRG e.V., vertreten durch Kathrin Kirschner.

Ischiaverein, vertreten durch Karl Traxinger.

Kindergarten Waldkirchen St. Peter, vertreten durch Bianca Seibold.

Stadtkapelle Waldkirchen, vertreten durch Hans Draxinger und Michael Hobelsberger.

Waldkirchner Tafel e.V., vertreten durch Christine Lang.

Tierheim Wollaberg "Tiere in Not", vertreten durch Johann Gamperl.

Werbering Waldkirchen, vertreten durch Christoph Huber.

Haus der Natur, Kultur, Kunst und Jugend, vertreten durch Dr. Behzat Ünel.

Bergwacht Bereitschaft Hauzenberg-Waldkirchen, vertreten durch Armin Bauer.

Blaskapelle Karlsbach, vertreten durch Christa Petzi.

BRK-Wasserwacht Waldkirchen, vertreten durch Josef Aigner.

Waldkindergarten, vertreten durch Max Wittenzellner.

RSC Waldkirchen, vertreten durch Karl Fuchs.

Johannes-Gutenberg-Gymnasium, vertreten durch Direktorin Josefa Stamm und Studienrat Rudi Vogl.

Im Oktober 2014 begannen die großen Feierlichkeiten zum 50 jährigen Bestehen des JGG.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: http://neu.jgg-waldkirchen.de/public/files/downloader.php?file=MTgw

 

 

Nach acht Jahren Gymnasium konnten alle 77 Abiturientinnen und Abiturienten des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums "als krönenden Abschluss" das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife entgegennehmen . Am ersten Schultag im September 2006 waren es noch 104 Schüler gewesen.

Zum Festakt versammelten sich alle Feierenden- Abiturienten, Eltern, Lehrkräfte und Ehrengäste in der Turnhalle des Gymnasiums. So waren auch MdL Alexander Muthmann, Landrat Sebastian Gruber, Regionalmanager Stefan Schuster, 1. Bürgermeister Heinz Pollak, die Schulleiterin der Grundschule Waldkirchen, Eva Spindler, die Konrektorin der Mittelschule Waldkirchen, Andrea Stockbauer-Gibis, Erwin Bumberger als Vertreter der Wirtschaft, der frühere Waldkirchner Oberstudiendirektor Franz Lenhardt und die ehemaligen Gymnasiallehrkräfte Rupert Berndl und Wolfgang Seewald gekommen, um den Schulabgängern zu ihrem Erfolg zu gratulieren.

Musikalische Leckerbissen servierten wie jedes Jahr einzelne Abiturienten als Vokal- oder Instrumentalsolisten, ebenso die Bigband der Schule unter der Leitung von Oberstudienrat Thomas Gabriel. Und ein gesangliches Bonbon ("Endlich ist es geschafft") als Überraschungsmoment bot eine Gruppe von Lehrern.

Bürgermeister Heinz Pollak, der vor 18 Jahren selbst an dieser Schule das Abiturzeugnis ausgehändigt bekam, gratulierte den Abiturienten, dass nun auch sie es geschafft hätten, und das verdiene Respekt und Anerkennung und so Pollak weiter- geniesst nun erst einmal das Leben-so wie er es auch getan habe.

Aktuelles

DIESE SEITE WIRD DERZEIT BEARBEITET UND NEU GESTALTET!

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Heinz Pollak

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.