Berufsschule Waldkirchen

2016

PNP vom 2.8.

 

Die Leistungsdichte an der Staatlichen Berufsschule in Waldkirchen kann sich sehen lassen. Bei einem Festakt zeichnete die Schulleitung 24 von 175 Absolventen für ihr hervorragendes Abschneiden aus. Zwei Wochen nach der Entlassung der Fachoberschüler hat sich die Sporthalle der Berufsschule erneut mit Gästen gefüllt, als nun die Berufsschüler ihr Abschlusszeugnis überreicht bekamen und sie damit gelernte Dachdecker, Zimmerer, Schreiner, gelernte Einzelhandelskauffrau bzw. Bürokauffrau, Klempner und Kfz-Mechaniker geworden sind.

Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak wünschte allen Schülern viel Erfolg für die Zukunft. "Sie haben jetzt mit Ihrer abgeschlossener Schul- und Berufsausbildung eine gute Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn gelegt. Sie sind die künftigen Leistungsträger unseres Landes. Auf Sie wird es ankommen, wie erfolgreich es mit unserer Wirtschaft weitergeht."

An der Abschlußfeier der FOS/BOS Waldkirchen nahm Bürgermeister Heinz Pollak teil und überbrachte die Grüße die Stadt.

Bürgermeister Heinz Pollak wies auf die Bedeutung der Schule bis hin zum Abgangszeugnis und auf den Wert dieses Zertifikates für den weiteren Lebens- und Berufsweg hin. "Sie haben sich mit der Fach- und Hochschulreife eine gute Ausgangsposition für ihre weitere Ausbildung geschaffen. Was sie nicht tun sollten: Sich auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen können sie nicht nur für sich selbst erfolgreich sein, sondern auch für unsere Stadt und unsere Region".

Die UCW-FW Waldkirchen hat im Rahmen ihrer "UCW-FW unterwegs"-Tour die Berufsschule Waldkirchen besucht – und diese Einrichtung aus gutem Grund gewählt. Denn vor allem der Zustand des Gebäudes und die Unterbringung der Schülerschaft schreie nach einem Anpacken.

 

Vorsitzender Christian Zarda konnte in Absprache mit Schulleiter Uwe Burghardt, Fachabteilungsleiter Michael Anderle und dem Fachbetreuer der Dachdecker, Xaver Donaubauer, zahlreiche Interessierte, unter ihnen Bürgermeister Heinz Pollak, stellvertretende Landrätin Renate Cerny, die Stadträte Franz Brunner (auch Schulleiter im Gymnasium Untergriesbach) und Gerhard Kölbl begrüßen. Nach einigen Zahlen, die eine durchaus positive Schülerentwicklung aufzeigten, wurden jedoch schnell die Probleme angegangen und im gemeinsamen Gespräch der Ist-Zustand dieser Landkreiseinrichtung erörtert.

Die eingemieteten Dachdecker würden mittlerweile unzumutbare Zustände vorfinden und dieser Ausbildungszweig sei seit vielen Jahren vertröstet worden, dass der Zustand mit der geplanten Generalsanierung in Höhe von rund 32 Millionen Euro verbessert werden soll. Die Einrichtung Wohnheim und Schule würden hier regelmäßig einem Audit unterzogen. Um die Dachdecker, die aus ganz Bayern in Waldkirchen ausgebildet werden, auch weiterhin in der Stadt zu halten, sei es wichtig, dass die benötigten Standards auch bereitgestellt werden.

Dasselbe gelte für die Berufsschüler und FOS/BOS. Der Zustand des Gebäudes sei für die Schüler und auch Lehrer zur Zeit inakzeptabel und müsste zukunftsorientiert verbessert bzw. erneuert werden. Durch weitere Schüler – man denkt da an Flüchtlingsklassen – könnte es zu Engpässen kommen. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit ein oder zwei sogenannte Flüchtlingsklassen zusätzlich gebildet werden: "Es fehlt an Räumen!"

Es wäre weiteres Potential an Schülern vorhanden, um den Standort sogar aufzuwerten, hieß es beim Gespräch. Um den Standort weiter attraktiv zu halten und viele Auszubildende weiterhin zu beschulen, sei es nötig, auch die Ausbildungsrichtungen anzupassen, um zum Beispiel auch einen Industriekaufmann/frau zu unterrichten. Das seien Berufe, "die unsere heimische Wirtschaft benötigt."

Außerdem müsse das geplante ÖPNV-Konzept des Landkreises insbesondere den Berufsschulstandort im Blick haben, damit Auszubildende aus dem gesamten Landkreis die Schule bequem und pünktlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können und nicht, wie zum Teil jetzt, in benachbarte Landkreise abwandern, hieß es. Man dürfe nicht vergessen, dass hier junge Menschen aus der Region wohnortnah ausgebildet werden können, die dann auch in der Region arbeiten und leben.

Neben den Betrieben und den Auszubildenden müsse man auch den Wirtschaftsfaktor (mit 1458 Schülern, davon 366 Dachdecker aus ganz Bayern) und die Schule als wichtigen Arbeitgeber mit fast 60 hauptamtlichen Lehrern nur in Waldkirchen und weiteren Angestellten für Reinigung, Verwaltung, etc. betrachten, so die UCW.

"Ein "Löcherstopfen" kommt für uns nicht in Frage! so die UCW-FW; es seien schon viele 100000 Euro falsch investiert worden. Jährlich würden fast 70000 bis 80000 Euro für Containermiete und erhöhte Energiekosten aufgrund der alten Bausubstanz ausgegeben.

Laut Schulleitung stehen weitere Investionskosten für dringend nötige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Dachsanierung, eine Brandmeldeanlage, eine Lautsprecheranlage und der Austausch von Fenstern, an.

Unmissverständlicher Appell der UCW-FW: "Wir brauchen die Generalsanierung. Jetzt!" Und wenn der Landkreis das finanziell nicht stemmen kann, müsse man neue Wege gehen und zum Beispiel ein Public-private-Partnership (PPP-Model) nutzen. Hier würde ein privatwirtschaftliches Unternehmen nach genau definierten Vorgaben bauen/sanieren und der Landkreis zahle Miete oder übernähme das Gebäude wieder selbst über einen Mietkauf.

An einem Strang ziehen für dieses ZielNachdem sich auch andere politische Gruppierungen mit dem Thema befassen und insbesondere

den Zustand des Gebäudes ähnlich beurteilen, möchte von der UCW-FW nun das Gespräch gesucht werden, um nach Möglichkeit gemeinsam eine Forderung an den Landrat zu formulieren.

2015

"So kann es nicht weitergehen", sagte Bürgermeister Heinz Pollak am Ende des Rundgangs zusammen mit MdL Alexander Muthmann. OStD Burghardt führte die Politiker durch das marode Gebäude und zeigte die zahlreichen Mängel des Schulhauses. Pollak will in den kommenden Tagen nochmals das Gespräch mit Landrat Gruber suchen und hofft auf sein Einsehen, dass mit der Renovierung endlich begonnen werde müsse

Zusammen mit Landrat Gruber und OStD Burghardt besichtigte Bürgermeister Heinz Pollak die Berufsschule in Weiden. Die drei Vertreter liessen sich durch das neu erbaute Schulhaus. Wichtig war Pollak und Burghardt, dass das PPP Modell ausführlich vorgestellt wird, was hier umgesetzt wurde. Dies sei eine Möglichkeit, die Berufsschule Waldkichen schnell und ohne zu große finanzielle Belastungen zu sanieren oder neu zu bauen.

Im September und Oktober war Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak zu Gast in der Berufsschule Waldkirchen. Wenn auch eine Generalsanierung finanziell unmöglich ist, so sieht Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak (UCW-FW) für die Staatliche Berufsschule an der Freyunger Straße in Waldkirchen Teilsanierungen als unbedingt notwendig an. Die Berufsschule Waldkirchen ist seit Jahrzehnten für den gesamten Landkreis Freyung-Grafenau eine wichtige Bildungseinrichtung. Viele Berufe würden an der dortigen Schule geschult und die Betriebe seien sehr froh, ihre Auszubildenden betriebs- und wohnortnah beschulen lassen zu können, weiß der Waldkirchner Bürgermeister. Seit Jahren sei der Zustand der Schule allerdings in einem schlechten baulichen Zustand und Pollak hat nun schon Gespräche mit Landrat Sebastian Gruber geführt.

Zu Bescuh war eine Schulklasse aus Ungarn im Rathaus. Bürgermeister Pollak gab einen Überblick über die Stadt und stand den ungarischen Schülerinnen und Schülern für Fragen zur Verfügung.

2014

Eine tolle Aktion war der Europatag der Berufsschule Waldkirchen. Unter den zahlreichen Gästen konnte OStD Burghardt auch den Europaabgeordneten Manfred Weber, Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Waschler und Bürgermeister Heinz Pollak begrüßen.

Die zahlreichen ausländischen Partnerschulen waren alle vertreten und begeisterten durch ein reichhaltiges Programm.

 

Als erste Station der Infokampagne des Bürgermeisterkandidaten wurde die Berufsschule Waldkirchen besichtigt.


Schulleiter OStD U. Burghardt hat zusammen mit StD Moser und StD Schreiner der UCW-FW die aktuelle Situation, Schülerzahlen und auch die Unterschiede zwischen Blockbeschulung in der Berufsschule und BOS/FOS erläutert. Er zeigte dann die geplanten Investitionen in den Neubau bzw. in die Sanierung des gesamten Schulkomplexes in Höhe von 32 Millionen Euro in den nächsten Jahren auf.

 

Abgerundet wurde der Termin mit einem Rundgang im Gebäude, in dem man Heinz Pollak die verschiedenen Berufe vorstellte, die in dieser Bildungseinrichtung beschult werden...

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