Kirchen

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Waldkirchen und der katholischen und evangelischen Kirche bezeichnet Heinz Pollak als sehr gut. Man arbeite Hand in Hand zum Wohle der Bevölkerung.

 

 

2016

Waldkirchen. Nach so viel Dank des Stadtpfarrers beim Pfarrverbands-Neujahrsempfang (siehe oben) gab es auch für Bruno Pöppel, für Monsignore Ebner und Bürgermeister Pollak Lob und Geschenke.

Und zwar von Pfarrvikar Francis Pinnaka. Seidenschals hängte er ihnen als Gruß und Dank aus seiner indischen Heimatpfarrei stellvertretend für all jene aus dem Pfarrverband um, die seine arme Pfarrei daheim unterstützt und so auch mit den Neubau einer Kirche ermöglicht haben: "Dort hat an Weihnachten die erste Messe stattgefunden!"

Ebenso dankte er den Kirchenpflegern von Böhmzwiesel und Karlsbach – beide heißen übrigens gleich, nämlich Ludwig Berger – und dem Pfarreisprecher von Waldkirchen, Ludwig Kern.− rs

Als Vertreter der Stadt nahm auch in diesem Jahr Heinz Pollak beim Neujahresempfang der Pfarrei teil.

 

 

 
Das "Paradies" im Pfarrheim: Da soll einem nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen, als nach schönen Reden, die Lust auf Mitarbeit in Kirche und Ehrenamt machten, am Büfett zugegriffen wurde.
 

Das "Paradies" im Pfarrheim: Da soll einem nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen, als nach schönen Reden, die Lust auf Mitarbeit in Kirche und Ehrenamt machten, am Büfett zugegriffen wurde.

 

Waldkirchen. Harmonische und engagierte Arbeit kennzeichnen laut Stadtpfarrer Bruno Pöppel den Pfarrverband Waldkirchen-Böhmzwiesel-Karlsbach. Das liege auch an den vielen ehrenamtlichen Händen, die die Hauptamtlichen in der täglichen Arbeit unterstützen. Sein Wunsch beim Neujahrsempfang des Verbandes an die aktiven Menschen war dann auch dieses Eintreten im Jahr 2016: "Seien Sie mit dieser Arbeit weiter ein Segen für uns!"

Vom Krankenhaus bis zum FlüchtlingsthemaGesamt-Pfarrgemeinderats-

vorsitzender Andreas Tausch begrüßte im Pfarrheim die große Schar der Gäste aus allen Teilen des Verbandes, die Geistlichen mit Stadtpfarrer Bruno Pöppel, Monsignore Alfred Ebner Pfarrvikar Francis Pinnaka, Diakon Konrad Niederländer und als Gast von der evangelisch-lutherischen Kirche Diakonin Regina Reymann, seitens der Politik Bürgermeister Heinz Pollak und stv. Landrätin Renate Cerny, Ehrenbürger Franz Huber, die Hauptamtlichen mit Gemeindereferentin Verena Frömel, Gemeindereferent Matthias Koller, Sekretärinnen, Mesnerschaft, Haushälterin, die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter von Chorleitern bis Domorganist über Lektoren und Kantorenschaft und Kommunionausteiler bis zu den Ministranten, aber auch die Vertreter aus den Pfarreien mit Pfarreisprechern, Kirchenverwaltung, Vertreter von Seniorenclubs, Frauenbund, Schulen, Kindergärten . . .

Doppelter Glückwunsch: Vom Stadtpfarrer überreicht, gratulierte Gesamtpfarrgemeinderatsvorsitzender Andreas Tausch Maria Mück (rechts) und Maria Fürst zu "Damenschuhen". − Fotos: Steiml
 

Doppelter Glückwunsch: Vom Stadtpfarrer überreicht, gratulierte Gesamtpfarrgemeinderatsvorsitzender Andreas Tausch Maria Mück (rechts) und Maria Fürst zu "Damenschuhen". − Fotos: Steiml

 

Stadtpfarrer Pöppel sprach die vielen Glückwünsche allerorten zum Jahreswechsel an, betonte aber auch, dass der Segen immer etwas zu kurz käme. Zumindest dessen Kern, dessen Gehalt. Ein Segen seien jene Menschen, die sich als Hände und Füße Gottes auf Erden mit vollem Herzen einbringen für die Gemeinschaft und für Solche, die nicht auf der Sonnenseite stünden. Es sei eigentlich die Berufung des Menschen, einander Segen zu sein – und deshalb bat er auch um dieses bewusste, engagierte, ehrenamtliche Eintreten auch weiterhin zum Wohle der Pfarrei, des Zusammenlebens, der Gemeinschaft in ganz Waldkirchen.

In kirchlicher Hinsicht sei 2015 ein ganz normales Jahr gewesen, ein Jahr der Kontinuität im Pfarrverband, ein Jahr mit großer Harmonie in der partnerschaftlichen Arbeit und mit einem tollen Team. Er nannte da Haupt- und Ehrenamtliche und deren Vernetzung, er nannte als Beispiel auch die nach wie vor unverzichtbare Mitarbeit von Monsignore Alfred Ebner. Es habe sich wieder gezeigt, dass alle miteinander viel Herzblut in diese Zusammenarbeit stecken würden, wo er als positives Beispiel den neuen Karlsbacher Kinderchor und das Zurechtkommen mit dem gesundheitlich bedingten Ausfall von Mesner Rainer Mauritz ansprach: "Da sieht man erst die vielen großen und kleinen Arbeiten in und rund um die Kirche!"

Das Flüchtlingsthema gehörte natürlich auch zur Neujahrsansprache des Pfarrers. da sei die Normalität im politischen Bereich aus dem Ruder gelaufen und die Bevölkerung müsse beweisen, "dass wir den Flüchtlingen ein Segen sein können!" Das zeige sich in Waldkirchen mit der Gründung des Helferkreises, zeige sich in der ehrenamtlichen Arbeit, zeige sich im Bemühen, diesen neu zu uns gekommenen Menschen gute Nachbarschaft zu geben: "Die Kraft des Ehrenamts zeigt, was mit vereinten Kräften erzielbar ist!"

Die geistliche und die weltliche Zusammenarbeit laufe mittlerweile bestens in der Stadt, was sich am Beispiel des Themas Krankenhaus – so der Blick zu Bürgermeister Pollak – stark gezeigt habe. Krankenhaus: Da habe er, Pöppel, als Fördervereinsvorsitzender Unmengen Briefe geschrieben, habe stets freundliche Antworten, aber immer ein "nicht möglich" erhalten. Er sprach von vorgefassten Meinungen, da und dort missbrauchten demokratischen Mehrheiten und von der Hoffnung, noch Einiges für die künftige Nutzung des Hauses erreichen zu können. Beifall gab es für seine Einstellung, dass "die Palliativstation das Herz des Hauses in Waldkirchen ist und bleiben sollte". Er werde weiter alles daran setzen.

Mit Blick auf Kirchenverwaltung bzw. Kirchenpfleger meinte der Pfarrer, "dass uns die Arbeit in den Pfarreien Böhmzwiesel, Karlsbach, Waldkirchen bestimmt nicht ausgehen wird!" Aber alle miteinander werde man mit dem gezeigten Engagement weiter ein "vitaler Pfarrverband, der uns auch Heimat ist, bleiben!"

Zwei Beispiele von Arbeit im HintergrundNie im Mittelpunkt stehen, aber trotzdem unendlich viel tun – stellvertretend für diese Einstellung dankte er zwei Damen mit "Damenschuhen", wunderbaren Blumenstöcken. Die eine ist Maria Mück, Mittwoch für Mittwoch für die Senioren da, bei diversen Veranstaltungen im Einsatz, Waldkirchen in caritativ-sozialen Aspekten bestens vertretend, Geburtstagsglückwünsche bei Jubilaren überbringend. Die andere ist Maria Fürst, sich um die Krankenhauskapelle kümmernd, um die Kommunionsausteilung im Krankenhaus bemüht, Ansprechpartnerin für Schulen, Einteilerin der Lektoren, bei Kommunion- und auch Firmvorbereitung dabei, große und kleine Handgriffe vollführend.

. Bürgermeister Heinz Pollak sprach beim stilvollen Pfarrverbands-Neujahrsempfang (siehe oben) davon, dass die besinnlichen Weihnachten Geschichte seien, dass die Bilanzen zum Jahreswechsel gezogen seien, dass man mit Optimismus ins Jahr 2016 gehen werde – dass aber Vieles von 2015 in Waldkirchen haften bleiben werde.

Der Kampf um das Krankenhaus sei etwas gewesen, das Kraft gekostet habe, das aber auch gezeigt habe, wie intensiv die Bevölkerung zusammengestanden sei. Zusammen mit Stadtpfarrer Bruno Pöppel und Diakonin Regina Reymann habe man an vorderster Front gekämpft und wenn letztendlich auch das Ende nicht verhindert werden habe können, so sei doch vehement dazu beigetragen worden, dass das Haus eine sinnvolle medizinische Nachnutzung haben werde.

Er danke für das gute Klima Kirche-Kommune, das sich in vielen gemeinsamen Veranstaltungen gezeigt habe. Angeschmunzelt haben sich Bürgermeister und Pfarrer bei den Worten: "Schön, dass sich Pfarrer und Bürgermeister immer gemeinsam ihren Meinungen anschließen!"

2016 brauche es auch diesen Zusammenhalt, dieses gemeinsame Wirken, wenn es unter anderem darum geht, die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu meistern. Gehen werde das alles – wie auch der weitere Einsatz um ein noch stärker lebens- und liebenswerteres Waldkirchen – mit dem Mitziehen der ganzen Bevölkerung, so das Stadtoberhaupt

Pfarrer Bruno Pöppel lud zu gemütlichen Gesprächen und fleißigem Zugreifen bei den Köstlichkeiten mit den Worten ein: "Die Tortur, vor dem Paradies zu sitzen, hat nun ein Ende: Guten Appetit!" Davor stand nur noch eines: Gottes Segen, gespendet vom Stadtpfarrer.

 

 

2015

"Schön, dass Sie mit uns 60 Jahre Erlöserkirche Waldkirchen feiern und in diesem Zusammenhang auch das Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Freyung-Waldkirchen", strahlt die evangelische Diakonin Regina Reymann, als sie Freunde, Gäste, Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft aus Nah und Fern im überfüllten Gotteshaus begrüßt.

Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Dr. Klaus Dietz, hieß namentlich MdL Alexander Muthmann, die stellvertretende Landrätin Renate Cerny, die Bürgermeister der Stadt Waldkirchen, Heinz Pollak, und Röhrnbach, Josef Gutsmiedl, den 2. Bürgermeister aus Jandelsbrunn, Klaus Tanzer, Mitglieder des Waldkirchner Stadtrates, den ehemaligen Bürgermeister Josef Höppler und Ehrenbürger Franz Huber willkommen; Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde waren Stadtpfarrer Bruno Pöppel, Diakon Konrad Niederländer, Pfarrverbandsvorsitzender Andreas Tausch und Vertreter des Pfarrgemeinderates; von der Tschechischen Partnergemeinde Tabor kam Pfarrer i. R. Ondrej Sobeslavsky und Kurator Denek Benes; vom Dekanat Passau Dekan Dr. Wolfgang Bub; aus den Reihen der evangelischen Gemeinde Pfarrerin Sonja Schuster aus Grafenau, Diakon i. R. Helmut Schnabel, Claudia von Dobbeler; dazu Vertreter von Schulen, Einrichtungen, Institutionen und der Wirtschaft.

 

Die Kirchenjubiläums-Feierlichkeiten begannen mit einem Familien-Festgottesdienst, den Diakonin Regina Reymann gemeinsam mit Pfarrerin Dr. Ulrike Kuschel und Pfarrer Thomas Weinmair zelebrierte. "60 Jahre Erlöserkirche – ERbaut mit lebendigen Steinen" war Tagesthema, denn ER ist Gott, und ER baut mit Menschen aus lebenden Steinen. Den Wortgottesdienst eröffnete ein Lied, das schon vor 60 Jahren bei der Einweihung gesungen wurde: "Tut mir auf die schöne Pforte – führt in Gottes Haus mich ein".

In einem Spiel zeigte das Familiengottesdienstteam mit Dr. Gerlinde Wucherpfennig und Elisabeth Dellwisch 60 Jahre Erlöserkirchengeschichte auf. Mit "Happy birthday to you" brachten sie ein besonderes Geschenk in den Kirchenraum: Ein altes Bild der Erlöserkirche, dessen Beschaffung gar nicht so einfach war, gäbe es da nicht das Hintermann-Archiv. Das Foto wurde genau am Tag der Einweihung aufgenommen. Weiter gingen sie der Frage nach, warum die Erlöserkirche eigentlich gebaut wurde, ob denn die alte abgebrannt oder im Krieg zerstört worden sei: Nein! Es gab hier vorher keine evangelische Kirche und auch kaum evangelische Christen. Erst zum Ende des Zweiten Weltkrieges kamen Flüchtlinge hierher und darunter eine beachtliche Anzahl evangelischer. Lange Zeit wurden die Gottesdienste in der Turnhalle gefeiert. Aber so besonders toll war es dort nicht. Daher sollte eine eigene Kirche gebaut werden.

Die Menschen damals haben sich sehr gefreut, als die Kirche endlich fertig war, stolz sind sie darauf bis heute. Dabei ist die Erlöserkirche ja erstmal nur ein Haus – gebaut mit Steinen. Viel wichtiger war und ist es aber, dieses Gebäude mit Leben zu füllen. Denn neben der Kirche aus Stein gibt es auch so etwas wie eine geistige Kirche. Mit Bausteinen legten die Damen ein gutes Fundament aus Verkündigung, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft, Freigiebigkeit, Spendenbereitschaft, Gastfreundschaft, Begegnung, Gemeinschaft, Partnerschaft, ökumenisches Miteinander, Musik, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Gebet: "So wird der Bau einer lebendigen Kirche gelingen." – "Eine Kirche, erbaut aus Ziegeln und anderen Baumaterialien, aber ohne lebende Menschen bleibt so tot wie Legosteine", führte Pfarrer Thomas Weinmair in die Predigt ein. "Menschen füllen als viele lebendige Steine mit Leben." Ein Haus mit Menschen gefüllt, könne aber auch optisch täuschen – es müsse mehr als bloße Anwesenheit sein.

Die Fürbitten beschäftigten sich mit manchem Stein, der schwer laste, denn "60 Jahre Erlöserkirche – das waren nicht immer Jahre ohne Sorgen und Schwierigkeiten. Manchmal wackelte der eine oder andere Baustein". Zu jeder Bitte wurde symbolisch eine Steinkerze entzündet, das Licht getragen von vielen lebendigen Steinen.

Unter Leitung von Angela Scherzer bereicherte der "Singkreis-Projektchor" mit Liedern wie Jesus bleibet meine Freude" oder "Glauben ist gemeinsam feiern". Lisa und David Wucherpfennig mit Instrumentalmusik und Manuela Höfler an der Orgel begleiteten die Messe musikalisch.

Diakonin Reymann dankte allen, die den Festgottesdienst und das Gemeindefest inhaltlich und musikalisch mitgestaltet haben und erteilte Gottes Segen für alle Besucher.  pnp vom 22.10.15

Die "Schöpfung Gottes" stand ganz im Mittelpunkt des Erntedankfestes der Pfarrei St. Peter und Paul. Erstmals wurde es im Freien gefeiert − und hunderte Gläubige machten sich in einem Festzug auf den Weg zum Stadtpark, um dort dem "Schöpfungstag" beizuwohnen. Stadtpfarrer Bruno Pöppel zeigte in seiner Predigt die Wunder der Schöpfung auf – und mahnte, wie sorglos und unverantwortlich der Mensch mit den Ressourcen umgehe. Deshalb forderte der Seelsorger die Gläubigen auf, "mit Gottes Hilfe die Welt wahrzunehmen, zu gestalten und zu erhalten".

Anschließend wurde ein buntes Schöpfungsfest im Stadtpark gefeiert: Als sichtbares Zeichen der Hoffnung, die stärker ist als alles Unheil, pflanzten Pfarrer Pöppel und Bürgermeister Heinz Pollak eine Obstbäumchen, "das unser aller Fürsorge und Pflege bedarf!" Ein weiterer Programmpunkt war die offizielle Eröffnung eines Bibelgarten im Stadtpark.pnp vom 29.09.15

Waldkirchen. Die "Schöpfung Gottes" stand ganz im Mittelpunkt des Erntedankfestes der Pfarrei St. Peter und Paul. Erstmals wurde es im Freien gefeiert − und hunderte Gläubige machten sich in einem Festzug auf den Weg zum Stadtpark, um dort dem "Schöpfungstag" beizuwohnen – unter ihnen Bürgermeister Heinz Pollak und sein Stellvertreter Max Ertl. Die Stadtkapelle unter der Leitung von Christoph Lorenz führte die Gläubigen an. Prächtig war auch die mitgetragene Erntedankkrone der Grenzlerbuam Ratzing.

"Das Wasser sprudelt, die klare Luft über mir hüllt die Erde ein. Danke guter Gott!" Mit dem Schöpfungslied eröffneten die St. Peter-Kindergartenkinder den Gottesdienst und gestalteten während des Gesangs die "Schöpfungsgeschichte" bildlich auf dem Bühnenboden.

Dann führte der Pfarrer in das Thema ein: "Papst Franziskus prangerte unlängst vor der UN-Versammlung die Schädigungen an Gottes Schöpfung, unserer Natur an. Heute leisten wir mit unserem Schöpfungstag einen positiven Beitrag. Wenn sich viele anschließen, kann man Großes bewirken."

Stadt und Pfarrei setzen ein Zeichen der Verbundenheit: Bürgermeister Heinz Pollak (v.l.), Pfarrer Bruno Pöppel, Pfarrvikar Francis Pinnaka und Diakon Konrad Niederländer pflanzten ein Obstbäumchen im Park. 2. Bürgermeister Max Ertl (hinten l.) wurde zum Gießen verpflichtet.
 

Stadt und Pfarrei setzen ein Zeichen der Verbundenheit: Bürgermeister Heinz Pollak (v.l.), Pfarrer Bruno Pöppel, Pfarrvikar Francis Pinnaka und Diakon Konrad Niederländer pflanzten ein Obstbäumchen im Park. 2. Bürgermeister Max Ertl (hinten l.) wurde zum Gießen verpflichtet.

 

Pöppel zeigte in seiner Predigt die Wunder der Schöpfung auf – und mahnte, wie sorglos und unverantwortlich der Mensch mit den Ressourcen umgeht. Deshalb forderte der Seelsorger die Gläubigen auf, "mit Gottes Hilfe die Welt wahrzunehmen, zu gestalten und zu erhalten".

Schülerinnen des Johannes-Gutenberg-Gymnasiums trugen die Fürbitten vor, das Lied "Danke, für jeden neuen Tag" sangen Schüler der Emerenz-Meier-Mittelschule in Rap-Form. Dann wurden die mitgebrachten Erntekörbchen gesegnet. Im Anschluss sandten Maria-Ward-Grundschüler und Kindergartenkinder Wunschzettel am Luftballon in den Himmel.

Lob gab es für den neu angelegten Bibelgarten: Bürgermeister Heinz Pollak (v.l.) und Stadtparkbeauftragte Helga Altendorfer-Kristl dankten dem Familiengottesdienstteam mit Reinhilde Schreiber, Gemeindereferentin Verena Frömel, Waltraud Ratberger, Gisela Bienewitz-Spindler, Michaela Glauch und Claudia Berlinger.
 

Lob gab es für den neu angelegten Bibelgarten: Bürgermeister Heinz Pollak (v.l.) und Stadtparkbeauftragte Helga Altendorfer-Kristl dankten dem Familiengottesdienstteam mit Reinhilde Schreiber, Gemeindereferentin Verena Frömel, Waltraud Ratberger, Gisela Bienewitz-Spindler, Michaela Glauch und Claudia Berlinger.

 

Am Ende des Gottesdienstes im Freien gab es spontan Applaus.

Anschließend wurde ein buntes Schöpfungsfest im Stadtpark gefeiert: Als sichtbares Zeichen der Hoffnung, die stärker ist als alles Unheil, pflanzten Pfarrer Pöppel und Bürgermeister Pollak ein Obstbäumchen, "das unser aller Fürsorge und Pflege bedarf!"

Ein paar Meter weiter galt es den neu gestalteten Bibelgarten zu eröffnen. Reinhilde Schreiber stellte als Ideengeberin Konzept und Umsetzung vor. "Die Anlage soll auch Mahnmal im Umgang mit Gottes Schöpfung sein." Der Bibelgarten sei ein Ort zum Innehalten, für Andachten und Wortgottesdienste auch außerhalb der Kirchenmauern. Bürgermeister Pollak und Stadtparkbeauftragte Helga Altendorfer-Kristl dankten dem Familiengottesdienstteam mit Gemeindereferentin Verena Frömel, Reinhilde Schreiber, Michaela Glauch, Claudia Berlinger, Waltraud Ratberger und Gisela Bienewitz-Spindler. Die beiden Letzteren haben sich besonders arbeitsintensiv eingebracht.

Viele Luftballons flogen nach dem Gottesdienst mit Bitten, Wünschen und Hoffnungen versehen zum Himmel hoch – auf dass sie erhört werden.
 

Viele Luftballons flogen nach dem Gottesdienst mit Bitten, Wünschen und Hoffnungen versehen zum Himmel hoch – auf dass sie erhört werden.

 

Schöpferisch dargestellt wurden im Bibelgarten die vier Elemente: "Luft" trägt die Wünsche der Menschen zu Gott, eingebracht bei der Gestaltung haben sich die Maria-Ward-Grundschule und die Schule am Stadtpark. Der St. Paul-Kindergarten Holzfreyung brachte "Erde" mit Samenkörnern zum Keimen. Rund ums "Feuer" stand die Feuerwehr Waldkirchen Rede und Antwort. Der Kapellenverein Dorn entschlüsselte mit Anschauungsmaterial Rätsel und Sprüche über das Lebenselexier "Wasser". Informativ und fleißig wie die Schöpfungs-Bienen zeigte sich auch der Imkerverein Waldkirchen.

So viel Feiern macht natürlich hungrig. Da gab es zur Stärkung auf der Versorgungsstraße der Dorf- und Wohnviertel allerlei leckere Spezialitäten. Und da das Wetter passte, gab’s noch das angekündigte Weinfest.

SIE WIRKTEN MITFestzug: Stadtkapelle, die Feuerwehren Waldkirchen, Ratzing und Unterhöhenstetten, Soldaten- und Kriegerverein, Trachtenvereine Grenzlerbuam Ratzing und Holzhackerbuam Erlauzwiesel, Goldhaubenfrauen, Frauenbund Waldkirchen, Pfarrer Bruno Pöppel, Pfarrvikar Francis Pinnaka, Diakon Konrad Niederländer, Ministranten, Pfarrgemeinderatsmitglieder, Bürgermeister Heinz Pollak, zweiter Bürgermeister Max Ertl und Stadtratsmitglieder.

Schöpfungstag: Pfarrgemeinderatsmitglieder und Arbeitskreise: Dorf- und Wohnviertel Schiefweg, Erlauzwiesel, Unter- und Oberhöhenstetten, Bernhardsberg, Stadl, Neidlingerberg, Holzfreyung und Stocking (Organisation,Versorgungsstraße und Weinfest), Schöpfung und Umwelt (Baumpflanzaktion); Pfarreisprecher Wiggal Kern (Organisation), Grenzlerbuam Ratzing (Erntekrone), Frauenbund Waldkirchen/Vier Elemente: Dorf Dorn mit Kapellenverein (Wasser), Maria-Ward-Grundschule und Schule am Stadtpark (Luft), Caritas St. Paul Kindergarten Holzfreyung (Erde), Feuerwehr Waldkirchen (Feuer); Johannes-Gutenberg-Gymnasium (Fürbitten), Emerenz-Meier-Mittelschule (Lied, Tanz) Caritas St.Peter Kindergarten Waldkirchen (Lieder), Imkerverein Waldkirchen, Familiengottesdienstteam (Bibelgarten), Günther Deininger (Lautsprechanlage), Stadt Waldkirchen (Unterstützung Bauhof, Bänke, Strom und Logistik für Bewirtung) und viele freiwillige Helfer.

Bürgermeister Heinz Pollak und Stadtpfarrer Bruno Pöppel organisierten zum 70. Jahrestag Kriegsende in Waldkirchen einen feierlichen Festgottesdienst

Ein tolles Geschenk wurde den beiden "Bayerwalddom-Paten" St. Peter und Paul gemacht: Zum Namenstag der Schutzheiligen feierte die Stadtpfarrei traditionell ihr Pfarrfest – eine Attraktion dabei war heuer das Seilziehen zwischen Pfarr- und Stadtgemeinde.

Pfarrer Bruno Pöppel, 1.und 2. Bürgermeister Heinz Pollak, Max Ertl mit Gemeinderats- und Pfarrgemeinderatsmitglieder zogen dabei am gleichen Strang, allerdings in zwei Richtungen – und sorgten damit für eine Mords-Stimmung. Max Pöschl moderierte dazu humorvoll. Mit 3:2 wurde für die Kirchenverwaltung entschieden. Am Seil gab es zwischen Ministranten und Pfarrpersonal ebenfalls ein Schauziehen. Das tolle Programm lud für etliche Stunden der Gemütlichkeit zum Verweilen ein

Beim Neujahresempfang der katholischen Pfarrei lobte Bürgermeister Heinz Pollak die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

2014

Kirchensanierung in Böhmzwiesel konnte abgeschlossen werden. Bischof Dr. Stefan Oster war zur Neueröffnung der Kirche nach Böhmzwiesel gekommen und wurde von Stadtpfarrer Bruno Pöppel und Heinz Pollak willkommen geheissen. 10 % der Renovierungskosten übernahm übrigens die Stadt Waldkirchen

Aktuelles

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