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Interview nach einem Jahr im Amt:

 

 

 
Das Rathaus fest im Griff: Der Waldkirchner Bürgermeister Heinz Pollak zieht zufrieden Bilanz. − Foto: Steiml
 

Das Rathaus fest im Griff: Der Waldkirchner Bürgermeister Heinz Pollak zieht zufrieden Bilanz. − Foto: Steiml

 

Waldkirchen. Am 1. Mai hat sich der Amtsantritt der neuen Bürgermeister im südlichen Landkreis zum ersten Mal gejährt. Welche Erfahrungen haben die "Frischlinge" gemacht – auf was sind sie stolz, was würden sie ungeschehen machen, wenn sie noch einmal die Gelegenheit dazu hätten? Im PNP-Interview steht heute Heinz Pollak, der Bürgermeister von Waldkirchen, Rede und Antwort.

Herr Bürgermeister, was ist Ihr Fazit nach einem Jahr im Amt?Heinz Pollak: Ein wirklich sehr aufregendes Jahr liegt hinter mir. Viele Projekte konnten verwirklicht werden, so zum Beispiel die Ausweisung neuer Baugebiete in Lämmersreut, Passauer Straße II oder im Kapellenfeld. Die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes in Wotzmannsreut wird auch neue Betriebe nach Waldkirchen bringen. Der Ausbau des Breitbandes geht mit großen Schritten voran. Kostenloses WLAN führten wir im vergangenen Jahr im Innenstadtbereich ein und waren somit die erste Gemeinde des Landkreises, die diesen Service bietet. Der Kanalbau wird in den kommenden Monaten abgeschlossen und wir liegen auch hier im Zeitplan.

Die Leerstände konnten abgebaut werden und es kamen bzw. kommen neue Geschäfte nach Waldkirchen. Das Tourismusbüro wird am Stadtplatz derzeit umgebaut und kann die nächsten Monate dort einziehen. Die Feuerwehren Schiefweg und Unterhöhenstetten bekommen in den kommenden Monaten ihre dringend benötigten, neuen Feuerwehrhäuser. Alle Feuerwehren im Stadtgebiet werden nun nach und nach mit neuer Kleidung ausgestattet.

Das Stadtfest wird nach einem Dreivierteljahr der Planung nun erstmals am ersten Juni-Wochenende stattfinden. Open Air-Kinos wurden ebenso eingeführt wie die Konzerte an Samstagen auf dem Marktplatz Waldkirchen.

In den meisten Wohngebieten haben wir nun Tempo 30 eingeführt. Der Umbau der Kreuzung Jahnstraße/Bannholzstraße wurde durchgeführt. Bei der Monsterkreuzung habe ich die Verhandlungen wieder aufgenommen und kämpfe für eine für alle akzeptable Lösung des Problems.

Der Stellenabbau der Polizei konnte von fünf auf drei gesenkt werden. Die Arbeit im Stadtrat habe ich umstrukturiert, indem neue Beauftragte und neue Ausschüsse eingeführt wurden.

Ich könnte nun noch viele kleinere und größere Projekte und Planungen ansprechen, was den Rahmen hier allerdings sprengen würde. Ich denke zusammenfassend, dass ich zusammen mit dem Stadtrat, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung in den vergangenen zwölf Monaten viel auf den Weg gebracht habe, aber es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns.Was ist Ihnen besonders gut gelungen?Pollak: Ich denke, wir sind in Waldkirchen auf einem guten Weg, das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder zu stärken.

Was würden Sie heute anders machen?Pollak: Leider wurde mein Vorhaben eines Campingplatzes von der Bevölkerung abgelehnt. Vielleicht hätte man hier anders vorgehen sollen.

Stichwort Wahlversprechen: Welche konnten Sie schon erfüllen?Pollak: Der Breitbandausbau wird vorangetrieben, neue Firmen konnten angesiedelt werden, im Tourismus gehen wir neue Wege und investieren darin auch viel Geld – neues Büro, neue Prospekte, neuer Auftritt. An der Aufwertung des Stadtparks arbeiten wir.

Welche werden sie in den kommenden fünf Jahren noch erfüllen? Pollak: Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Jahren alle Versprechen erfüllen werde, auch wenn es eine Menge Zeit und Arbeit bedeutet, aber dafür bin ich ja schließlich gewählt.

Welches Gefühl haben Sie: Wie kommt Ihre Politik in der Bevölkerung an?Pollak: Ich weiß es nicht. Als Bürgermeister bekommt man ja in aller Regel nur die Dinge gesagt, die nicht passen. Ich versuche zumindest, alle und jeden gleich zu behandeln und so transparent wie möglich Politik zu betreiben. Ich denke, dass die Leute das sicherlich sehen.

Was war Ihr schönstes Erlebnis – und auf was hätten Sie gerne verzichtet?Pollak: Ich hatte schon viele schöne Erlebnisse, der bewegendste und aufregendste Moment war aber meine Vereidigung.

Verzichtet hätte ich gerne auf Themen wie den Karlsbacher Schulbusstreit, den lange nicht genehmigten Haushalt, Diskussionen um unser Krankenhaus und vieles andere.

Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich mich täglich auf meine Arbeit freue und sie wahnsinnig gerne mache – was man sicherlich merkt ...

 

 

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