Karoli Badepark

2016

PNP vom 22.06.

Knapp 60 000 Euro lässt sich die Stadt die Revision des Karoli-Badeparks jährlich kosten. Die Auflagen sind streng und die Ansprüche der Stadtwerke an die städtische "Erholungsinsel" hoch. Knapp drei Wochen war der Innenbereich des Bads gesperrt, damit Reinigungskräfte, Elektriker und Techniker, Bademeister und Fremdfirmen die Bade- und Ruhebereiche und die Außenfassaden inspizieren und putzen, Schäden ausbessern und die Technik warten konnten. Nun steht wieder frisches Wasser in den Innen-Becken.

 

Und das ist auch gut so: "Nur vier Tage war das Freibad seit der Eröffnung Mitte Mai offen", erzählt Betriebsleiter Tobias Schwarzmann. Schuld sei das schlechte Wetter. "Im Mai kamen gerade mal tausend Gäste. Das ist nicht viel und dann war auch noch der Innenbereich gesperrt." Um diese Situation im kommenden Jahr zu vermeiden, werden die Revisionsarbeiten künftig im September stattfinden. "Dann ist das Freibad geschlossen, wir sind personaltechnisch nicht vom Wetter abhängig und man kann die Arbeiten gebündelt und besser durchziehen."

Auch wenn sich der Revisionstermin geändert hat, die Grundarbeiten bleiben gleich: Reinigen von den Fenstern bis in die Bodenrillen, die Becken mit frischem Wasser füllen. Außerdem müssen die Silikonfugen gewartet und die Lüftungs- und Filteranlagen sowie die Umwälzpumpen im großen Technikbereich von Fachmännern inspiziert werden.

"Doch es stehen auch immer wieder Sonderaufgaben an", sagt Badeleiter Kurt Auer. Heuer habe beispielsweise der Ruhebereich des Hallenbads und das Kinderbecken neue Hochleistungsstrahler bekommen, die Sitzgarnituren im Ruhebereich wurden erneuert und im Saunabereich wurden der Boden und die Kabinen neu verfugt.

"Wir dürfen uns nicht scheuen, zu investieren, damit Besucher gerne herkommen", ist sich Bürgermeister Heinz Pollak sicher. Zu viele Stadtbewohner würden immer noch ins Pep nach Passau fahren. Derweil würde ein Tag im Karoli-Badepark fast genauso viel bieten. Auch das jüngste Angebot – die neue "Plansch-Card" für eine Saison – wird laut Pollak noch zu wenig angenommen. Um den Anreiz zu erhöhen und das Baderlebnis noch attraktiver zu machen, träumen Bürgermeister und Betriebsleiter bereits von einer Salzgrotten-Kabine im Ruhebereich der Saunalandschaft.

 

Über dieses neue Angebot werden sich Stammgäste des Karoli-Freibads freuen: Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Einführung von Saisonkarten beschlossen. "Ein ideales Kommunion-, Konfirmations-, Firm - oder Geburtagstags-Geschenk", wirbt Bürgermeister Heinz Pollak für den Kauf, der ab sofort möglich ist. Erwachsene zahlen 80 Euro, Kinder und Jugendliche 50 Euro. Die Familienkarte kostet 180 Euro. Pollak setzte damit einen Vorschlag aus der Bevölkerung um und hofft nun, dass viele Waldkirchner das neue Angebot nutzen.

 

 

Aktuelles

DIESE SEITE WIRD DERZEIT BEARBEITET UND NEU GESTALTET!

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Heinz Pollak

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.